Wie sind Deine ersten 31 Tage des neuen Jahres verlaufen? Der Januar ist in wenigen Stunden vorbei und mein „digital-detox-Experiment“ neigt sich offiziell dem Ende hinzu… oder etwa doch nicht?! Mir war bei der Planung meines „happier & healthier in 2019“ Projekts zu einem gewissen Grad bewusst, dass ich relativ betrachtet viel Zeit auf den Social Media Plattformen Instagram und Facebook verbringe. Wie schnell jedoch 30 Minuten am Tag durch „zwischendurch-mal-reinschauen“ vorbei gehen können, war mir bei weitem nicht bewusst!

In den vergangenen 31 Tagen habe ich versucht mir eine neue Gewohnheit anzueignen. Während ich konzentriert und fokussiert einen Text wie diesen verfasse, ist mein Handy stummgeschaltet und es liegt ausser Reichweite. Durch diese Maßnahme zwinge ich mich selbst konzentrierter bei dieser einen Aufgabe, nämlich dem Verfassen dieses Blogbeitrags, zu bleiben. Meine neue Angewohnheit ist weder spektakulär noch bahnbrechend und dennoch hat mich dieser kleine „Hack“ ein Stück weit glücklicher gemacht.

Gloria Mark, eine Professorin an der University of California, hat eine bemerkenswerte Studie unter dem Titel „The Cost of Interrupted Work“ durchgeführt. Sie ermittelte, „dass wir ganze 23 Minuten und 15 Sekunden brauchen, um nach einer Unterbrechung wieder in die ursprüngliche Konzentrationsphase zurückzufinden. Unterbrechung bedeutet (…) das Summen des Smartphones beim Eingang einer neuen Textnachricht oder der Ping-Ton beim Empfang einer neuen Mail.“*

Der Januar hat mir verdeutlicht, dass ich nichts „verpasse“, wenn ich weniger Zeit online verbringe. Ganz im Gegenteil: ich fühle mich freier, genieße den Augenblick und konzentriere mich auf die wesentlichen Dinge. Mein Fazit lautet somit: ich werde weiterhin nur noch maximal 30 Minuten pro Tag dem Social Media Konsum widmen und nach wie vor konsequent ab 22 Uhr offline gehen.

Ich schicke Dir sportliche Grüße!

Alexandra

*Zitat aus „Das Internet muss weg“ von Schlecky Silberstein