Meinen letzten Einsatz als Referentin auf einer Fitness Convention nehme ich zum Anlass einen kurzen Artikel zu verfassen.

„The Camp“ ging am Wochenende des 30. und 31. August bereits in die vierte Runde. Auch ich wurde zum vierten Mal als Expertin eingeladen. Neben einem „Dynamic Joint Mobility“ Workshop, referierte ich zum Thema „Regeneration im Sport“. Da dieses Thema gerade bei mir präsent ist, möchte ich es Euch nicht vorenthalten:

Ich habe mich bewusst für dieses Thema entschieden, da ich der Meinung bin, dass Erholung in unserer schnelllebigen Zeit zu kurz kommt. Sowohl im beruflichen, privaten als auch im sportlichen Leben mangelt es vielen Menschen an angemessenen Regenerationsphasen. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann zieht sich die Prämisse „schneller, höher, stärker“ durch alle Lebenslagen. Was dabei oft übersehen wird, ist die Tatsache, dass nur ein erholter Körper und Geist zu Höchstleistungen in der Lage ist.
Mark Verstegen hält in seinem Werk „Das Core Programm“ (2006) folgendes fest:

„Diesen Prozess nenne ich Regeneration. Regeneration ist eine Lebenseinstellung, die Erkenntnis, dass Sie in allen Lebensbereichen körperliche und seelische Erholungsphasen einplanen müssen.“ 

Was uns allen stets bewusst sein sollte, ist die Tatsache, dass Regenerationsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen des Organismus parallel ablaufen. Hiervon betroffen sind unter anderem das Herz-Kreislaufsystem, der Stoffwechsel, hormonelle und immunologische Regulationsmechanismen sowie das zentrale und vegetative Nervensystem.

Körperliches Training und Regeneration gehören eng zusammen und stellen zentrale Bestandteile des Trainingsprozesses dar. Wenn wir also unser Training planen, sollten wir stets Maßnahmen zur Regeneration miteinplanen. Welche Maßnahmen das konkret sein können?!

Darüber werde ich in den nachkommenden Artikeln schreiben 😉