Wer regelmäßig Sport treibt, ist bereits auf einem guten Weg zu einer gesunden Lebensweise. Die regelmäßige Bewegung alleine, reicht vielen aber noch nicht aus, um sich zu 100% fit und gesund zu fühlen. Wer zudem auf optisch eindeutige Resultate erpicht ist, sprich Gewicht reduzieren oder definierter aussehen möchte, kommt nicht daran vorbei sich bewusst mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen.

Googelt man den Begriff „Gesunde Ernährung“, spuckt einem die Suchmaschine rund 1.550.000 Ergebnisse aus! Die Fülle an Informationen verwirrt einen mehr als dass sie weiterhilft. Je nach Ernährungsphilosophie und Quelle, liest man teilweise sogar gegensätzliche Aussagen. Wie soll man also hier den Überblick behalten und für welche Strategie sollte man sich am besten entscheiden? Ich werde für Euch versuchen ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen und möchte Euch heute einen Ansatz der Ernährung vorstellen, der für viele Fitnessbegeisterte nicht mehr wegzudenken ist.

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren ist grundsätzlich gar nicht so kompliziert wie immer gesagt wird. Mit gesundem Menschenverstand kann man schnell und einfach tolle Ergebnisse erzielen. Ich möchte heute ein tolles Rezept vorstellen, welches Euch einen gesunden Start in den Tag bereiten soll.

Wenn es um das Zubereiten von Mahlzeiten geht, bin ich eher ein „Techniker“. Ich gehöre nicht zu den Koch-Freestylern, sondern orientiere mich gerne an Rezepten, in denen Schritt für Schritt erklärt wird, was zu tun ist. Durch Zufall bin ich auf einen interessanten Blog gestoßen, welcher der sog. Steinzeitdiät gewidmet ist und habe dort „Die kleine Urgeschmack Frühstücksfibel – für einen zufriedenen Start“ (von Felix Olschewski) gefunden.

Die sog. Paleo-Diät (die Steinzeiternährung) besteht vor allem aus Fleisch (vom Wild), Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, Eiern, Obst, Gemüse sowie Kräutern, Pilzen, Nüssen, Esskastanien und Honig. All diese Produkte gab es bereits in der Steinzeit, beginnend vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren. Bei dieser Ernährungsform sollte man optimaler Weise auf Milch und Milchprodukte, Getreide und Getreideprodukte wie Brot und industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzichten.

Ein Rezept aus Olszewskis Frühstücksfibel habe ich ausprobiert und möchte es Euch vorstellen. Das getreidefreie Körnerbrot stellt eine gute kohlenhydratarme Alternative zum „normalen“ Brot dar und eignet sich für alle, die sich gesünder ernähren möchten oder vorhaben ihr Gewicht zu reduzieren.

Viel Spaß beim backen!
Alexandra Biernat

Zutaten

  • 3 Eier
  • 130ml Wasser
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 20g Flohsamenschalen
  • 20g gemahlene Leinsamen
  • 25g Sonnenblumenkerne
  • 10g Walnüsse
  • 1/3 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Essig
  • 4 EL geschmolzene Butter

Zubereitung

Heize den Ofen auf 160° vor. Trenne im Ersten Schritt die Eier und schlage das Eiweiß zu Eisschnee. Als nächstes verrühr alle übrigen Zutaten. Hebe die verrührten Zutaten unter den Eisschnee. Den Teig füllst Du als nächstes in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform und lässt ihn für ca. 50 Minuten backen. Im letzten Schritt nimmst Du das fertige Brot samt Backpapier aus der Form wieder raus und lässt es abkühlen. Voilà! Die Zubereitung ist simpel und das Ergebnis spricht für sich. Der Autor empfiehlt eine kleine Backform (ca. 18cm lang), meine Backform war ein klein wenig größer (30 cm), deshalb ist mein Brot auch etwas flach geworden ;-)
Für mehr Informationen und viele weitere Rezepte von Felix Olszewski besucht
www.urgeschmack.de
.